
Florida - Immobilien in Florida kaufen - Immobilienkauf in Cape Coral
Immobilien in Florida zu kaufen war nie günstiger als heute, wenn auch die Preise in bestimmten Locations seit April/Mai 2009 wieder kräftig angezogen haben. Die Ursache der kollabierenden Immobilienpreise in Florida war die Konjunktur stützende Niedrigzinspolitik der US-Notenbank Federal Reserve (FED) nach dem Platzen der Internetblase 2001/2002. Nach einem Jahrhundertboom im US-Immobilienmarkt brachen 2007 die Immobilienpreise vor allem in den Regionen Kalifornien und Florida dramatisch ein. In Südwestflorida wurde die Stadt Cape Coral besonders hart getroffen, nachdem in den Boomjahren die Preise regelrecht explodiert waren. Ein Immobilienkauf in Cape Coral bietet sich heute geradezu an. Da die Mehrheit der Immobilienkäufer ihre Häuser auf Kreditbasis mit kurzfristigen Laufzeiten finanzierten, gerieten viele Hausbesitzer bei anschließend steigenden Zinsen zunehmend in Zahlungsschwierigkeiten.
Nachdem der dramatische Preisverfall Ende 2010 gestoppt wurde, zeigen sich seit Anfang 2011 wieder leicht rückläufige Preistendenzen im Durchschnitt der USA. Insgesamt bewegen sich die Preise seit April 2009 in einer stabilen Seitwärtsbewegung auf sehr niedrigem Niveau. Das Ausmaß des enormen Preisverfalls seit 2006 und die anschließende Erholung zeigt der nachstehende S&P Case-Shiller Hauspreis-Index (Stand: Dezember 2011). Die statistischen Daten kommen in der Regel mit 2 Monaten Verspätung. Eine steigende Linie der nachstehenden Preisentwicklungskurve signalisiert steigende Preise, eine fallende enstprechend einbrechende Preise im Vergleich zum jeweiligen Vorjahr.
Nach Auslaufen der staatlichen Hilfen zur Stabilisierung des Immobilienmarktes im April 2010 kam die negative Reaktion prompt. Im März 2011 wurde nach einer deutlichen Zwischenerholung ein neues Tief nach dem Ausbruch der Krise erreicht (double dip). Eine nachhaltige Erholung des Immobilienmarktes wird nur bei einer deutlich zurückgehenden Arbeitslosenrate zu erwarten sein. Da die aktuellen US-Unternehmensdaten insgesamt nicht schlecht sind, scheint sich ein zarter Aufschwung der US-amerikanischen Wirtschaft anzukündigen. Die Immobilienpreise haben ihren Boden gefunden. Im 2. Halbjahr 2011 wurde eine deutliche Beschleunigung des US-Wachstums verzeichnet. Die Arbeitslosenzahlen werden entsprechend zurückgehen, da im Zuge eines Aufschwungs der Abbau der Arbeitslosenrate der positiven Unternehmensentwicklung nachläuft. Diesen Rückgang erwarten wir jedoch aktuell nicht vor Mitte/Ende 2012.

Die durchschnittlichen Immobilienpreise befinden sich derzeit auf dem Stand von 2003, also auf einem Niveau weit vor der Subprime-Krise und der nachfolgenden Preisexplosion. Interessant in diesem Zusammenhang ist die Tatsache, dass sich die Immobilienpreise in Cape Coral, Lee County im Gegensatz zum US-Gesamtmarkt azyklisch entwickeln. Sie kletterten seit Januar bis Mai 2011 um fast 30 Prozent und der positive Trend setzte sich in 2011 fort. Der bisherige Tiefststand der durchschnittlichen Immobilienpreise in Lee County wurde im April/Mai 2009 mit $80,000 markiert. Aktuell steht man bei knapp über $100,000.
Das Immobilienangebot nahm seit Januar 2011 in Cape Coral dramatisch ab, vor allem im gehobenen Preissegment neuerer Baujahre zwischen $400,000 und $500,000. Entweder es passt die Objektqualität oder die Lage. Beides miteinander zu vereinbaren, wird zunehmend schwieriger. Viele Interessenten entscheiden sich daher für einen Neubau, wie unsere aktuellen Verkäufe in 2011 belegen und dieser Trend scheint sich auch in 2012 fortzusetzen.

Beachten Sie bitte unsere aktuellen Updates zum Immobilienmarkt und der Preisentwicklung in Florida in unserem BLOG.
Der Drang, ein Schnäppchen zu machen, wird daher immer größer, vor allem bei den Europäern und im speziellen bei den Schweizern aufgrund eines atemberaubenden Wechselkurses. Neben dem abermaligen Absturz der Immobilienpreise von über 30% im Jahre 2008 bis Mitte 2009, bedeutet eine Schwäche des Dollars von 10% einen zusätzlichen Preisvorteil von zig-tausenden Dollar für den europäischen Immobilienkäufer. Kommt dann bei den Verkäufern eine Zwangsversteigerung, Scheidung, Arbeitsplatzverlust etc. hinzu, kann der Wertverlust 40 bis 50% oder mehr betragen. So werden heute Häuser für $ 200,000 in Cape Coral angeboten, für die der jetzige Nocheigentümer einst $ 400,000 und mehr bezahlen musste. In 5 Jahren wird man sich den Preis-Index betrachten mit den üblichen Bemerkungen: "Hätte man doch bloß in 2009..." oder "Wenn man in 2009 ....", aber mit "Wenn" oder "Hätte" ist noch Niemand reich geworden - zu keiner Zeit.
Wenn jetzt nicht die Zeit ist, Immobilien in Florida zu kaufen, wann dann?
Trotz des immer noch sehr niedrigen Preisniveaus ist es jedoch häufig nicht leicht festzustellen, ob es sich bei der Traumimmobilie wirklich um ein Schnäppchen handelt oder nicht. Vor allem die so genannten „Short Sale“ Objekte stellen bei genauerem Hinsehen meist Angebote dar, die jeglicher Marktrealität entbehren. Der Laie kann ohne die Hilfe eines Profis die Lage kaum beurteilen. Daher sollte ein Kaufinteressent in jedem Falle den Rat eines erfahrenen Maklers (Realtors®) einholen, wenn er eine Immobilie in Florida kaufen will.
Man kann zweifellos eindrucksvolle Immobilienschnäppchen in Florida machen, wenn man den Immobilienmarkt exakt kennt und die Spielregeln beachtet. Heute ist eine riesige Menge an Häusern durch Zwangsversteigerung (Foreclosure) an die Banken gefallen, die nun zu einem sehr niedrigen Preis als so genannte „bank owned properties“ (REO) zum Verkauf stehen. Der Verkaufsdruck der Banken wird immer größer, da die Kosten laufen (Hausverwaltung, gebundenes Kapital, Vandalismus etc.). Daher werden die Häuser zu niedrigen Preisen verkauft und die Verluste einmalig abgeschrieben – lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende. Wird ein derartiges Objekt anvisiert, sollte man mit Begriffen wie Lis Pendens, Foreclosure, Short Sale, Deficiency Judgement, Auction, REO vertraut sein. Klingt zunächst alles sehr komplex, ist aber mit dem richtigen Partner kein Problem, da der Immobilienkauf in Florida, wie überall in den USA, klar reglementiert ist. Unsere deutschsprachigen und erfahrenen US-Partner an der West- und Ostküste Floridas erledigen für Sie alle für einen Hauskauf in Florida notwendigen Prüfungen, Begutachtungen, Terminvorgaben, Steuer- und Finanzierungsfragen, ohne dass Sie sich damit belasten müssen.
Wer auf Nummer sicher gehen will, kauft ein noch bewohntes Haus, das von seinen Eigentümern liebevoll gepflegt wurde und sich in einem Topzustand befindet – auch wenn es auf den ersten Blick kein „Immobilienschnäppchen“ zu sein scheint. Mittel- und langfristig betrachtet, entpuppen sich aber meist genau diese Häuser als die wirklichen Schnäppchen.
Was ist bei besonders „preiswerten“ Objekten zu beachten?
Die „Bank Owned Properties“ sind meist in einem mehr oder weniger desolaten Zustand, falls sie bereits seit längerer Zeit leer stehen. Um Kosten zu sparen, werden die Objekte von den Banken meist sich selbst überlassen. In der Regel sind die Außenanlagen in einem traurigen Zustand, die Palmen lassen die Blätter hängen, der einst gepflegte Rasen ist ein Bild des Jammers, der Pool ist umgekippt, die Klimaanlagen sind seit Wochen oder Monaten außer Betrieb. Es entstehen demnach Folgekosten, die durchaus mehrere zehntausend Dollar betragen können. Auch hier sind wir selbstverständlich mit professionellen Unternehmen unseres Netzwerkes behilflich und regeln für Sie alle notwendigen Formalitäten eines Immobilienkaufs in Florida zuverlässig.
Tipp:
Sollten Sie sich auf ein Schnäppchen-Abenteuer im Rahmen eines Short Sale oder Foreclosure einlassen, müssen Sie sehr schnell sein, d.h. entweder Bargeld oder eine gesicherte Finanzierung (Bank Approval) für den Hauskauf in Florida nachweisen. Wenn Sie diesen Weg für Ihren Immobilienkauf in Florida wählen, sollten Sie ihn nur mit sehr erfahrenen Maklern beschreiten, die gute Beziehungen zu den Loss-Mitigation-Departments der Banken und der Finanzierungsinstitute besitzen – sprechen Sie mit uns.



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